
Hallo und Willkommen zum langersehnten letzten Teil der Radgeber-Reihe. Endlich ist es soweit: Unser Rad soll heute in neuem Glanz erstrahlen. Passend zum beginnenden Frühling steht dann der ersten Ausfahrt in den Park oder zur Eisdiele nichts mehr im Weg. Also los!

Zu den wenigen Neuanschaffungen, die unumgänglich sind, gehört in unserem Fall auch Lenkerband. Die Umwicklung des Lenkers kann manchmal etwas fummelig sein. Fangt außen an und achtet darauf, dass ihr auf der einen Seite im Uhrzeigersinn, auf der anderen gegen den Uhrzeigersinn wickelt, damit das Ergebnis symmetrisch ist. Geld für einen Lenker mussten wir nicht ausgeben, denn er stammt von einem alten Mountainbike vom Schrott. Die Felgenbremse und der Lenkervorbau gehörte zu den Teilen, die wir von unserem Rad selbst wiederverwerten konnten.

Zeigt nun mehr Zähne: Die neue Kurbelgarnitur
Ursprünglich verfügte unser Rad über eine Nabenschaltung. Da diese nun nicht mehr vorhanden ist, war es notwendig, etwas an der Übersetzung zu ändern, damit man auch mal schneller fahren kann. Etwa so, als würde man einen etwas höheren Gang einlegen. Das gelang mit einer neuen Kurbelgarnitur mit 56 statt vorher 52 Zähnen. Auf dem Bild sieht man auch die neuen Pedale. Auch diese mussten leider neu angeschafft werden. Die Kurbelgarnitur und die Kette stammen aus dem Fundus.
Fehlt nur noch eine Sitzgelegenheit. Sattelstütze und Sattelklemme hatten wir ja noch vom Original, aber das für Wichtigste, den Sattel selbst, mussten wir noch einmal den Geldbeuten zücken.
Und nun wird es spannend, alle Schrauben festgezogen, ein letztes Mal mit dem Putzlappen darüber, und nun steht es da, unser selbstgebautes, neues Fixie!

Zeit für einen Kassensturz. Ausgegeben haben wir:
Reflektionssticker: 10,-
Schläuche / Reifen: 60,-
Laufräder: 30,-
Sattel: 25,-
Pedale: 15,-
Lenkerband: 10,-
Alles in allem waren 150,- Euro fällig. Das ist immer noch ein ganz schöner Betrag, aber nur ein Bruchteil einer Neuanschaffung. Und obendrein gibt es Vintage-Charme und das gute Gefühl, mit einem nachhaltigen und selbstgebauten Rad unterwegs zu sein
Wir hoffen, euch hat diese Reihe genauso viel Freude gemacht wie uns. Und vielleicht seiht ihr ja nun motiviert und inspiriert für eigene Projekte. Dabei wünschen wir viel Spaß und gutes Gelingen!
Schreibt einen Kommentar